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Der Nice Guy
Quiz-Ergebnis

Der Nice Guy

Du suchst Nähe und Verbindung – verlierst dich dabei aber oft selbst.

„Wenn ich der Nette bin, mögen mich die Leute. Und wenn ich nett bin, bin ich nicht alleine.“

Das sagte ein Mann, der bei mir saß. Ein anderer brachte es noch genauer auf den Punkt: „Ich muss alles bestmöglich erledigen, um Bestätigung zu erhalten, gesehen zu werden und letztlich auch gemocht und geliebt zu werden.“ Und ein dritter: „Ich habe alles gemacht und getan – und trotzdem lief es nicht und wurde nicht besser.“

Und in einem Gespräch gingen wir mal vier Fragen durch: „Warum sagst du nicht Nein?“ – „Weil ich dem anderen gefallen möchte.“ – „Was riskierst du damit?“ – „Dass sich die Person verletzt.“ – „Und was ist, wenn du weiter Ja sagst?“ – „Dann lasse ich mich selber im Stich.“

Das ist das klassische Nice-Guy-Muster – du machst dich zum Netten, weil du früh gelernt hast, dass Ärger gefährlich ist.

Du willst es richtig machen. Du willst gemocht werden. Du willst Harmonie.

Deshalb hältst du dich zurück, sagst lieber „passt schon“, auch wenn etwas in dir anders fühlt. Du nimmst Rücksicht, hörst zu, bist verständnisvoll – manchmal mehr für andere als für dich selbst. Nach außen wirkst du ruhig und nett. Innerlich spürst du aber immer öfter Frust, Unsicherheit oder das Gefühl, nicht wirklich gesehen zu werden.

Dieses Muster ist kein Zufall. Viele Männer lernen früh: Wenn ich lieb bin, werde ich nicht verlassen. Anpassung war für dich einmal ein Schutz – vor Ablehnung, vor Konflikt, vor Verlust.

Du bist nicht falsch. Aber dieses Muster führt dich heute nicht mehr dahin, wo du eigentlich hinwillst.

Du musst dir nicht sicher sein, ob du bereit bist.

Ein Mann hat mir das geschrieben, als er sein Gespräch unter Männern gebucht hat:

„Ich hab endlich den Schritt gewagt mir selber einzugestehen das ich den Weg nicht alleine gehen kann.“

Du hast dich gerade wiedererkannt. Das reicht mir. Lass uns 30 Minuten reden – unter Männern, kostenlos. Am Ende sage ich dir ehrlich, ob ich dir helfen kann und was das kostet. Vorbereiten brauchst du nichts.

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Ein paar persönliche Worte von Wolfgang

Dein nächster Schritt

Du hast dich gerade wiedererkannt. Das ist der Moment, in dem sich am meisten bewegen lässt – und der, der am schnellsten wieder zugeht. Lass uns draufschauen, bevor der Alltag ihn zudeckt.

Ralf saß vor ein paar Monaten in genau so einem Gespräch. Er konnte sein Muster perfekt erklären – verändert hatte sich nichts. Danach sagte er: „Ich hab nicht gedacht, dass das so geht.“

Übrigens: Das ist keine Therapie. Wenn ich dir helfen kann, sage ich dir am Ende, wie.

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Falls du das gerade nicht willst: Achte heute darauf, wann du Ja sagst und Nein meinst. Nur mitzählen, nichts ändern. Die Zahl wird dich überraschen.

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